Wiederanpflanzung im Schlosspark



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Mitten in Börnicke bei Bernau liegt das Schloß Börnicke eines uralten Rittergutes, gleich neben der Dorfkirche dieses märkischen 350-Seelen-Dorfes, das in den Annalen um 1300 erstmals als Angerdorf urkundlich erwähnt wurde. Das Schloß war und ist ein schmuckloses Gebäude mit einem Schloßturm, dem irgendwie eine Turmspitze zu fehlen scheint. Die Geschichte dieses Schlosses Börnicke widerspiegelt in vielen Nuancen examplarisch deutsche Geschichte mit einigen Höhen und vielen furchtbaren Tiefen.
Dorf Börnicke, 1679 kaufte Wollmer von Wrangel, Leiter der Garde des Kurfürsten in Berlin, das Rittergut.
1892 zog der Neffe des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, Ernst Mendelssohn-Bartholdy mit seiner Familie in das vom Architekten Bruno Paul erbaute Schloß, er übernahm das über 1080 Hektar große Gut Börnicke und baute es aus. Vier Jahre später erhob Kaiser Wilhelm II. Erich Mendelssohn-Bartholdy in den erblichen preußischen Adelsstand.

In den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts soll das Schloß Börnicke beliebter Treffpunkt von künstlerisch Interessierten aus Berlin gewesen sein.

Über diese ersten Jahre ist aber wenig vom Gut Börnicke und seinen Bewohnern bekannt.

1935 schreibt Paul von Mendelssohn-Bartholdy, Sohn des Ernst von Mendelssohn-Bartholdy, sein Testament. Er, der jüdische Bankier aus Berlin, fürchtet eine "Arisierung" von Schloß und Gut, im Klartext: er fürchtet die Enteignung jüdischen Eigentumes durch die Nazis. Also legt er testamentarisch fest, daß seine zweite, nichtjüdische Frau Elsa Schloß und Gut Börnicke erben soll. Wenig später stirbt Paul von Mendelssohn-Bartholdy, über die Todesursache des Bankiers ranken sich bis heute Gerüchte.

Gräfin Elsa von Mendelssohn-Bartholdy heiratet nach dem Tod ihres Mannes Paul den österreichischen Grafen von Kesselstett, sie wird Österreicherin - Österreich war zum Zeitpunkt der Heirat der beiden noch nicht von Hitler-Deutschland annektiert.

Dann hat Nazi-Deutschland den 2.Weltkrieg begonnen, mit vielen Mühen wird das Gut Börnicke durch die Kriegsjahre gebracht. Noch während des Krieges kommt ein diplomatischer "Untermieter" ins Schloß Börnicke, es ist der Botschafter der Schweiz aus Berlin, der vor den alliierten Bombardements auf Berlin geflohen ist und nun im Schloß Börnicke Herberge findet.

Anfang 1945 wird im Barnim bekannt, die Rote Armee rückt über die Oder westwärts in Richtung Berlin vor. Alle Bewohner des Schlosses Börnicke, auch der Untermieter aus der Schweiz, fliehen ins Ausland, nur ein gräflicher Verwalter bleibt zurück.

Und das Schloß Börnicke stand zum ersten Mal in seiner Geschichte leer
Eine Schule zieht in das Schloß Börnicke

Drei Jahre später kommt munteres Leben in das Schloß, eine Schule und ein Internat für körperbehinderte Kinder wird im Schloß Börnicke und in den Nebengebäuden untergebracht.

Nach DDR-Sprachgebrauch waren es geschädigte Kinder, nach praktizierter Sozialpolitik der DDR galt es diese Kinder zu separieren, nicht in das Gesellschaftsleben zu integrieren. Die abgelegene Lage des Dorfes Börnicke bot sich dafür gut an. Aus dem ganzen Regierungsbezirk Frankfurt/Oder zogen nun mehr als 60 Kinder hier ein, blieben über die ganze Woche hier und waren auch so aus den Stadtbildern von Bernau, Strausberg, Fürstenwalde und Frankfurt verschwunden.

Auch diese Kinder brauchten eine ideologische Beeinflußung, Rotlichtbestrahlung, also bekam die Schule einen kommunistischen Namenspatron. Es war der ukrainische Pädagoge Wasili Alexandrowitsch Suchomlinskij <*1918, +1970>, seine Büste wurde im Schloßgarten aufgestellt und verblieb dort bis weit ins Jahr 1990.

Der volle pädagogische Erfolg in Börnicke war diese DDR-Üblichkeit jedoch nicht, gar wenig wurde in der Schule über den Patron aus der fernen Ukraine bekannt. War dies Absicht? War dies Zufall? Vielleicht war es auch besser so, in der Schule im Schloß wußte man nur, Wasili Suchomlinskij habe immer parteilinientreu die Erziehung zum Haß auf alle Feinde des Kommunismus propagiert. Seine ansonsten antiken bis mittelalterlichen pädagogischen Ansichten wie In der Freude an der Arbeit besteht die Schönheit des Daseins und Eine Frau muß stolz und unnahbar sein wären selbst in der konservativen DDR auf Unverständnis gestoßen, hätte man diese Zitate Suchomlinskijs gekannt. Aber man hatte aus seinen Werken nur Unverfängliches herausgesucht, alles andere war weggelassen worden.

Vielleicht traute sich die SED-Parteisekretärin im Lehrerkollektiv der Schule im Schloß Börnicke auch nicht, Suchomlinskijs fundamentales Pädagogik-Credo Bei jungen Menschen darf überhaupt nicht der Gedanke aufkommen, daß Lernen leichte Arbeit sein könnte zum Beispiel einmal als Wochenlosung für die Lehrer auszugeben, weil sie sonst im Stillen mehr als belächelt worden wäre?

Wasili Suchomlinskijs Büste stand so im Schloßgarten, daß er zwar auf ankommende Besucher blicken konnte, das Schloß und damit die Schule standen aber hinter seinem Rücken. Und hinter seinem Rücken tat sich nun in der Schule pädagogisch Erstaunliches.

Die nichtbehinderten Kinder aus dem Dorf Börnicke wurden bald zusammen mit den körperbehinderten Kindern in der Schule im Schloß beschult, eine echte Integrationsschule war nolens, volens entstanden.

Dies geschah in einer Zeit, als im Westen Deutschlands erste Pilotprojekte für Integrationsschulen gerade erst angedacht wurden, in der Schule im Schloß Börnicke war man weiter, hier gab es die Integration längst. Und sie funktionierte wohl blendend.

Auch in der Therapie der körperbehinderten Kinder war die Schule im Schloß Börnicke im deutsch-deutschen Vergleich deutlicher Vorreiter im engeren Sinne des Wortes: Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren stand auf dem Stundenplan für die körperbehinderten und für die nichtbehinderten Kinder, man hatte schuleigene Pferde und praktizierte diese Therapie im Stillen und mit großen Erfolgen.

Mit der politischen Wende 1989 in der DDR kam das langsame Aus für die Schule im Schloß, denn zum Schloß gehörte auch das Gut mit seinen über 1080 Hektar Land, das weckte bei den alten Seilschaften große Begehrlichkeiten.

Beinahe hätte die SED-Clique nach der Wende 1989/90 ihren Einfluß in der Schule verloren.

Der damalige Rektor (1986-90), der den Gründungsrektor Herrn Ruhrberg

Nach 1992 hielten sich in Börnicke und umliegenden Dörfern standhaft Gerüchte, zwischen dem Mord am Treuhandchef Dr. Detlef Carsten "Daffi" Rohwedder im April 1991 und dem Gut Helenenaue, einst Vorwerk des Gutes Börnicke, gäbe es irgendeine Verbindung. Zwei TV-Journalisten des WDR nahmen das Thema auf und recherchierten.

Dr. Rohwedder war in seinem Haus in Düsseldorf-Oberkassel nahe am Rhein am Ostermontag 1991 erschossen worden. Er stand in Fensternähe, als ihn drei Schüsse in den Rücken trafen - abgegeben aus der großen Entfernung von etwa 63 Metern von einem dem Rohwedder-Wohnhaus gegenüberliegenden Laubengelände. Es muß die Tat eines trainierten Scharfschützen gewesen sein, der zudem nach der Tat schwimmend durch den stark befahrenen nahen Rhein trotz großer Strömung entkommen konnte. Die Schlußfolgerung der Journalisten: Dr.Rohwedders Mörder war ein Kampfschwimmer gewesen.

Während bundesdeutsche Stellen den Rohwedder-Mord der Roten-Armee-Fraktion <RAF> ohne nähere Beweise außer einem mutmaßlichen Bekennerschreiben zuordnen wollten, entdeckten die Journalisten eine Fährte in eine andere Richtung: Dr. Rohwedder war mit der Enttarnung dubioser Geschäfte einiger MfS-Obristen beschäftigt, die als Römhild-Gruppe ein wenig bekannt waren, weil sie sich stets im Gasthof "Töpferhof" im südthüringischen Römhild (heute Landkreis Hildburghausen) nahe der deutsch-deutschen Grenze trafen.

Drei vorhandene Zeugen - Töpferhof-Chef Siegfried Gramann, seine Sekretärin Walburga Zitzmann und Rechtsanwalt Manfred Wünsche - konnten dazu nicht mehr von einem Untersuchungsausschuß des Bundestages befragt werden, alle drei verstarben kurz hintereinander auf unerklärliche Weise- jeweils wenige Tage vor ihrem Erscheinen vor dem parlamentarischen Ausschuß.

Mit diesen Details fingen die beiden Fernsehjournalisten an nach dem Mörder von Dr. Rohwedder in der ehemaligen DDR zu suchen. Bald stieß man auf einen neben einem Spezial-Schießplatz angelegten "Feuerlöschteich" auf dem Gelände des Vorwerkes des Gutes Börnicke, im Gut Helenenau, hier hatte das MfS Kampfschwimmer trainiert. Die beim Mord am Treuhand-Chef benutzte Spezialmunition für NATO-Gewehre war auf dieser MfS-Schießanlage auf dem Vorwerksgelände des Schlosses Börnicke benutzt worden - und nur hier in der DDR.

Es war auch kein gewöhnlicher Feuerlöschteich, dieser hier hatte Strömungspumpen, die dem Wasser im Teich die Strömungskräfte eines großen Flusses geben konnten.

Verfall auf Raten

Und was geschah mit dem Schloßgebäude nach 1992?

Zunächst zog ein örtlicher Bauunternehmer aus Börnicke in das Schloß ein, der gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister im Dorf Börnicke bis 1998 war. Sein Plan, ein Computer- und Managementzentrum im Schloß unterzubringen, scheiterte lange vor der Verwirklichung.

So deponierte der Bauunternehmer im Schloß sein WC-Becken-Lager, über das bald der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg ORB in einer makabren Fernsehreportage berichtete. Anfang 1996 erklärte der Bauunternehmer seinen Rückzug aus dem Schloß.

Mitte März 1996 erläuterte ein Verein für musisch-begabte Kinder aus Berlin einen Plan, im Schloß Börnicke ein privates Internatsgymnasium für die Sekundarstufen I und II, also für die Klassen 7 bis 13, einzurichten. 240 begabte Kinder sollten hier unterrichtet werden.

Etwa in einem Hause, das laut Gutachten der Kreisverwaltung wegen Schwammbefall einst als einsturzgefährdet deklariert war? Oder bestand die Einsturzgefahr nur für körperbehinderte Kinder, von denen kein monatliches Schulgeld zu erwarten war?

Die Privatschulplaner erklärten gegenüber der Presse, Schulgelder von 800,- bis 3000,- DM pro Monat seien in den alten Bundesländern gängig, vielleicht dachte man für das Musikgymnasium im Schloß Börnicke an ein vergleichbares Schulgeld-Niveau.

Egal, der Internatsplan überdauerte nicht den März 1996, dann zog sich der Investor, der 25.000.000,- DM investieren wollte, zurück. Das Schloß verfiel weiter.

Der nächste Plan, Eigentumswohnungen im Schloß einzurichten, erwies sich schnell als Luftnummer.

Jetzt kam der Plan einer Zepernicker Seniorenbetreuungs GmbH auf den Tisch, im Schloß Börnicke ein Seniorenheim einzurichten. Man wollte knapp 11 Millionen DM investieren und so 70 Heimplätze und 40 Arbeitsplätze schaffen. Auch dieser Investor sprang ab.

Woran lag es? Die Seniorenheim-GmbH überstand nicht die Bonitätsprüfung am Ende (!!) des Bieter-Verfahrens, im anderen Fall stimmten die Vermessungsdaten des Areals nicht. War dies Absicht, Schlamperei oder mangelnde Kompetenz der Kreisverwaltung, die es nicht schaffte, ein Areal ohne grobe Fehler zu vermessen?

Die Kreisverwaltung ließ im Rahmen eines Investitions-Vorrang-Verfahrens <IVV> weiterhin nach potentiellen und potenten Investoren mit Zeitungsanzeigen suchen. Fiel wirklich niemand in der Kreisverwaltung auf, daß das Schloß ständig weiter verfiel, dennoch die für die Sanierung in den verschiedenen Plänen avisierten Summen kontinuierlich sanken? Erst 25 Millionen DM, dann knapp 11 Millionen DM....

Nur mit dem IVV im Rücken konnte die Kreisverwaltung vorbei an den laufenden Gerichtsverfahren der Erben agieren, der Kreisverwaltung kam aber auch die Bestandssicherungspflicht der Gebäude zu.

Darauf von der Presse angesprochen, erklärte der Baudezernent des Kreises, Herr Thomas Engel, daß der Kreis Bernau / Barnim diesen Pflichten nicht nachkommt - aus Geldmangel. Aber 1999 solle sich das ändern, versprach der Beamte der Kreisverwaltung. Schloß Börnicke dem Verfall preisgegeben, titulierte daraufhin eine Berliner Zeitung. Was der Beamte tunlichst verschwieg: Der Geldmangel war hausgemacht, politisch war es nicht gewollt, für das Schloß Börnicke Geld auszugeben, also enthielt der Etatplan des Kreises dafür auch keine Gelder.

7. Im Namen des Volkes?

Schließlich kam es 1999 zu einer gerichtlichen Entscheidung über das Rückgabebegehren der Erben der Alteigentümer, nachdem das brandenburgische Landesamt für offene Vermögensfragen <LAROV> zuvor schon 1996 alle Ansprüche der Alteigentümer abgewiesen hatte. Das LAROV in Brandenburg argumentierte, der Vermögenswert habe in der NS-Zeit keiner Verfolgung unterlegen !

Feudaler Mob wird immer rabiater - Adlige Alteigentümer wollen noch immer ihre Schlösser zurück! höhnte die junge Welt über das Rückgabebegehren der Erbengemeinschaft für das Schloß Börnicke.

Am 18. März 1999, dem Tag der Urteilsverkündung, schrieb eine Berliner Zeitung Ein halbes Dorf bangt .

Im Namen des Volkes befanden die Richter in Frankfurt/Oder an diesem Tag für Recht, Paul von Mendelssohn-Bartholdy, einst der größte jüdische Bankier in der Reichshauptstadt Berlin, habe 1935 nicht wegen der drohenden Verfolgung durch die Nazis Schloß und Gut seiner nichtjüdischen Frau Elsa vermacht, im Unterton, er sei ja nicht verfolgt worden. Die Enteignung durch die Sowjets mochten die Richter auch nicht rückgängig machen, obgleich ja Enteignungen von nichtdeutschem Eigentum unzulässig gewesen waren.

Nichtjuristen können sich bei der Bewertung von Gerichtsurteilen allein dadurch irren, daß sie nicht der juristischen Logik en detail folgen können. Neben der juristischen Logik muß aber jedes bundesdeutsche Gericht auch das politisch-moralische Erbe der deutschen Geschichte bei der Urteilsfindung im Auge haben. Erst dann erfüllt es den hohen moralischen Anspruch im Namen des Volkes.

8. Und heute?

Im März 2000 trafen sich die drei "Eigentümer" vom Schloß Börnicke - der Kreis Barnim für das Schloß Börnicke, die Gemeinde Börnicke für den Park und die Treuhandliegenschaftsgesellschaft <TLG> für den Gutshof - in der Gemeindevertretung Börnicke, um über das weitere Schicksal des Anwesens zu beraten. Es wurde vereinbart, einen "runden Tisch der Eigentümer" einzurichten.

Zusammen mit der DEKRA-Akademie GmbH und einem Förderprogramm der Bundesregierung für arbeitslose Jugendliche in Ostdeutschland sollen zuvor begonnene Abrißarbeiten am (zu DDR-Zeiten gebauten) Heizhaus und Sanierungsarbeiten am Schloß fortgesetzt werden.

Im Mai 2000 feierte nun der Verein Kultur-Gut Börnicke e.V. ein Storchenfest im Schloß Börnicke, man arbeite an einem Nutzungskonzept und man arbeite an einem Buch über das Dorf und das Schloß, hieß es da. Sobald das Buch erschienen ist, wird es hier vorgestellt werden.

Bei der Präsentation des Vorabdruckes während des Storchenfestes schränkte man aber schon ein, es seien bei diesem Buch politische Rücksichten zu nehmen gewesen ... Auf wen wohl?

Ach so, zur Geschichte des Schlosses Börnicke ist auch noch diese Peinlichkeit zu erwähnen:

Der Antrag, die Thälmannstraße vor dem Schloß Börnicke in Mendelssohn-Straße umzubenennen, ist vom Gemeinderat in Börnicke abgelehnt worden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schlossanlage Börnicke in Bernau bei Berlin OT Börnicke - eine Verbindung von Schloss, Schlosspark, Gutshof und einen ergänzenden Neubau der Automobilen Erlebniswelt - ein einzigartiges Ensemble verbunden mit Exklusivität, mit Erlebnis Automobil und mit der Natur.

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Links
www.schloss.barnim.de
Informationen vom Landkreis Barnim zum Schloss Börnicke
www.bernau.com
Homepage der Stadt Bernau b. Berlin
www.barnim.de
Homepage des Landkreises Barnim
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